Umzug einer VM von einem ESXi 6.7 free auf ESXi 7.0 free ohne vMotion

Soeben habe ich meine VMs auf einen neuen Host umziehen müssen und habe dabei etwas mit dem Umzug gekämpft da das natürlich von VMware so nicht umbedingt vorgesehen ist.

Am einfachsten ging es mit em OVF Tool, welches man hier herunterladen kann. Dann installieren und einmal in die Kommandozeile zum Auflisten der vorhandenen VMs:

ovftool.exe vi://root@10.13.3.7/

Das gibt in etwa sowas aus, wenn man den fingerprint akzeptiert und das passwort eingegeben hat:

Accept SSL fingerprint (.....) for host 10.13.3.7 as source type.
Fingerprint will be added to the known host file
Write 'yes' or 'no'
yes
Enter login information for source vi://10.13.3.7/
Username: root
Password: **********
Error: Found wrong kind of object (ResourcePool). Possible completions are:
  vm1
  vm2
  vm3

Nun kann man vm1 wie folgt von 10.13.3.7 auf 10.13.3.8 umziehen, wenn man davon ausgeht, dass man auf den datastore 120GBSSD und thin provisioning setzen möchte:

ovftool.exe -ds=120GBSSD -dm=thin vi://root@10.13.3.7/vm1 vi://root@10.13.3.8

Ich habe noch ein paar weitere Optionen gesetzt – ich kann hier die Hilfe sehr empfehlen. In meinem Falle beispielsweise das Ausschalten der VM an der Quelle und die Zuweisung an ein bestimmtes Netzwerk:

ovftool.exe -ds=120GBSSD -dm=thin --powerOffSource -nw=VLAN42 vi://root@10.13.3.7/vm1 vi://root@10.13.3.8

Hosteurope startet IPv6 Testbetrieb auf Vserver „Virtual Server Linux 4.0“

Wie mich Hosteurope heute informiert hat, geht der Testbetrieb für IPv6 nun auf dem Virtual Server Linux 4.0 los. Wundervoll muss ich sagen, hab mich schon lang drauf gefreut. Aktiviert ist es schnell indem man sich im Kundeninformationssystem (KIS) von Hosteurope einloggt, den Vserver auswählt und unter Aufträge den Punkt „IPv6 aktivieren/deaktivieren (BETA)“ auswählt. Nach einem Klick auf „IPv6 aktivieren“ muss man ein paar Minuten warten und bekommt dann unter IP-Adressen die zugewiesene Adresse angezeigt.

IPv6 bei Hosteurope
IPv6 bei Hosteurope

Ich habe es soeben aktiviert, ein paar Minuten später hatte mein Network-Interface auch schon eine IPv6-Adresse zugewiesen. Jetzt werd ich mal versuchen, den Webserver Nginx für IPv6 einzurichten, mal schauen obs hinhaut. Weitere Hilfestellungen bekommt man in der FAQ von Hosteurope.

Virtual Server von Host Europe

Oracle Virtual Box: Installation der Gasterweiterungen in Debian Lenny

Die Gasterweiterungen von Oracle Virtual Box installieren sich leider nicht ganz problemlos in Debian Lenny, daher hier eine kurze Anleitung wie es geht (damit ich nicht jedes Mal wieder suchen muss :P):

  • Einloggen als Root („Anwendungen“ -> „Zubehör“ -> „Root Terminal„)
  • $> apt-get update
  • $> apt-get-upgrade
  • $> apt-get install build-essential module-assistant
  • $> m-a prepare
  • Einlegen der Gasterweiterungen über das Menü von Oracle Virtual Box („Geräte“ -> „Gasterweiterungen installieren…„)
  • $> sh /media/cdrom/autorun.sh

Das wars auch schon.

Änderung der UUID eines VHD-Images von Microsoft VirtualPC mittels VirtualBox

Seit einiger Zeit bin ich ein Fan von Sun VirtualBox zum Zweck der Virtualisierung von Betriebssystemen. Dank der Fähigkeit, die Images von Microsoft VirtualPC und VMWare einzulesen, kann dieses Tool hervorragend mit den kommerziellen Programmen mithalten und diese problemlos ersetzen. Ich hatte nun den speziellen Anwendungsfall, dass ich die exakt gleiche VHD-Datei von Virtual PC nochmals einbinden zu müssen, da ich eine identische VM benötigte. Leider kann VirtualBox nur eine „identische“ Festplatte einbinden, da eine zweite die gleiche UUID aufweisen würde. Dies lässt sich jedoch schnell ändern, das Programm liefert VirtualBox mit:

VBoxManage internalcommands sethduuid IMAGENAME.vhd

Natürlich muss man IMAGENAME.vhd durch den gewünschten Namen ersetzen