Aufschäumen einer Milch leicht gemacht - Eine Anleitung

Ich habe heute eine einfach aber korrekte Anleitung auf dem Gumia Blog im Eintrag 815 entdeckt, die ich dort nicht untergehen lassen möchte. Diese Anleitung wurde von “gast123” dort verfasst. Milch aus Kühlschrank holen. Fettgehalt und H-Milch/Frischmilch spielt keine Rolle, aber die Milch MUSS KALT sein. Je kälter sie ist, desto länger kann man schäumen und desto mehr Schaum gibt es. Eine Cappuccino-Tasse SEHR GUT mit heissem Wasser vorwärmen. Eine ideale Cappuccino-Tasse ist übrigens dickwandig (= Wärmespeicher) und nur so gross, dass 3 Espresso reingehen könnten: Cappuccino besteht zu jeweils einem Drittel aus Espresso, Milch und Schaum. Ein idealer Espresso ist 25 ml gross (wer eine digitale Waage hat: 25 Gramm Wasser abwiegen, um ein Gefühl für diese Menge zu kriegen). 1 x Espresso in die Tasse zubereiten. Maschine auf Dampf stellen und warten, bis die Lampe signalisiert, dass sie aufgeheizt ist. Ein tiefes Glas drunter und Dampfhahn ganz kurz - 1 Sekunde - weit aufdrehen, um das Restwasser aus dem Kreislauf zu holen. Es sollte ein tiefes Glas sein, um den austretenden Dampf/Spritzer aufzufangen. Man kann das Glas auch mit etwas Wasser füllen, um die Spritzer aufzufangen (Dampfdüse 2 cm eintauchen). Den Aufschäumbehälter mit Milch füllen. Es solle etwas mehr Milch sein, als man für eine Tasse braucht, weil die Milch bei zu geringer Menge zu schnell heiss wird: heisse Milch schäumt nicht. Also etwa eine 3/4 Cappuccino-Tasse Milch. Der Aufschäumbehälter darf in Relation zu dieser Menge nicht zu weit sein, eher so weit wie ein normales Glas. Den Paranello - die schwarze Düse - so weit eintauchen, dass die Spitze UNTER der Milch ist, aber die grossen Löcher an der Seite der Düse GERADE ÜBER der Milch. Diese Position MERKEN, z.B. als Abstand der Finger zur Maschine (Profis finden die Position später auch per Gehör). Paranello dann ganz eintauchen, Knopf weit aufdrehen und danach Paranello aus der Milch sofort und in einem Schritt zurückziehen zur Stellung, die man sich in Schritt (7) gemerkt hat. Nichts tun und einfach warten und zusehen, wie der Schaum langsam aber stetig wächst (wenn man sehr viel Schaum macht, muss man u.U. die Düse LANGSAM absenken, weil der Milchspiegel sinkt; wenn man ein weites Gefäss nimmmt, muss man u.U. auf gleicher Höhe kreisen). Der ganze Vorgang sollte nicht länger als ca 10 Sekunden dauern. Danach wird die Milch zu heiss: Einweisse denaturieren -> kein Schaum. Wenn man genug Schaum hat, taucht man den Paranello ganz ein. Dann wird kein weiterer Schaum mehr erzeugt, sondern nur noch die Milch darunter erhitzt. Irgendwann hört man lautes Blubbern: die Milch unter dem Schaum kocht auf. Spätestens dann muss man aufhören. Aufschäumkännchen zur Seite stellen, damit sich Milch und Schaum trennen. In dieser Zeit Paranello abnehmen und spülen, damit er nicht verstopft und beim nächsten mal abfliegt. Den Paranello locker auf Höhe der Riffelung am Rohr wieder anschrauben. Milch unter dem Schaum in die Cappuccino-Tasse giessen (1/3 Espressso, 1/3 Milch). Dann Schaum mit einem grossen Löffel herüberlöffeln. Tip: Wenn grosse Blasen statt feinem Schaum entstehen, ist der Paranello entweder über der Milch (etwas absenken) oder die Milch wurde zu heiss, weil man zu lange gewartet hat. Man kann das Fenster zum Aufschäumen (ca 10 Sekunden) vergrössern, indem man mit mehr kalter Milch startet.

e2fsck: The superblock could not be read or does not describe a correct ext2 filesystem

Ein Leser meiner NAS-Tutorials hatte mit einem Problem seines Dateisystems zu kämpfen und hat dabei um meine Hilfe gebeten. Durch Stromausfälle oder Unachtsamkeit beim Putzen kann durch einen ungeplanten Neustart des NAS das Dateisystem einen Schaden davon tragen. Wenn man aber über eine Linux-Konsole noch Zugriff auf die Festplatte bekommen kann, ist dies oftmals kein Beinbruch. Blöd nur, wenn genau der Superblock vom Dateiverlust betroffen ist. Ich zeige in diesem Artikel einen kompletten Filesystemcheck inklusive der Lösung des vorstehenden Problems. ...

Installation von nginx mit PHP auf Gentoo

Seit einigen Tagen habe ich einen neuen Root-Server, der meine Webseite ausliefern soll. Da ich ein bisschen experimentierfreudig bin, habe ich mich zur Installation des Webservers nginx  (sprich engine-x) entschlossen, da dieser in vielen Benchmarks noch schneller als lighttpd ist und gleichzeitig weniger RAM verbraucht. ...

NTP-Zeitabgleich mit dem fonz fun_plug 0.7

Mit der Installation des fun_plug 0.7 sollte man auch gleichzeitig den Zeitabgleich mit den NTP-Zeitservern aktivieren, um immer eine aktuelle Zeit auf dem NAS zu haben. Meiner Erfahrung nach ist der interne, mitgebrachte Mechanismus nicht besonders gut implementiert, sodass man hier eher aufs FFP setzen sollte. Für den folgenden Artikel benötigst du ein installiertes FFP 0.7. Logge dich in SSH ein. Zunächst benötigst du die fun_plug.local in /ffp/etc/: ...

HLStatsX auf einem "blanken" Server installieren

Heute blogge ich mal wieder kürzer ;) Daher mal ein kurzer Beitrag zu HLStatsX  , was ich vorgestern auch direkt nach HLstats installiert hatte. ...

Bildercache für den Webserver nginx am Beispiel von Gravatar-Icons

Dieser Artikel ist Teil einer Reihe zum Webserver nginx. Schau dir auch die anderen Artikel an: Zum Leitartikel Vor einigen Tagen schrieb ich bereits über eine Möglichkeit, die Gravatar-Icons lokal zwischen zu speichern. Leider wurde dabei bei jedem Aufruf eines Bildes immer einen php-call gemacht, was mir bei manchen Beiträgen das Blog in die Knie zwingen würde und dem eigentlich gewünschten Effekt (Beschleunigung) entgegenstehen würde. Daher habe ich mir mal die Funktionen meines Webservers nginx angesehen und dabei festgestellt, dass dieser die folgende Prüfung erlaubt: ...

Shaker-Tuning mittels zusätzlichen Gewichten für Bassshaker bzw. Bodyshaker

Vor langer Zeit hatte ich meine erste Couch mit Bassshakern ausgerüstet um einen authentischeren Filmgenuß zu erzielen. Mittlerweile ist meine Couch mit ein paar Shakern mehr ausgerüstet und vor allem sind diese noch “getuned” mit Gewichten. Wie das geht, möchte ich anhand der Pollin-Shaker  erläutern. ...

Installation von Java auf dem NAS unter fun_plug

Heute habe ich Java auf meinem NAS ( D-Link DNS-345) installiert, was ich persönlich für ein Highlight halte, da man damit einiges an Software nutzen kann, was zuvor unzugänglich war. Es gibt von Oracle eine “Java SE Embedded”, welche dank eines reduzierten Footprints für das NAS (D-Link DNS-345) geeignet ist. Für die folgenden Anleitung muss fun_plug installiert sein! Download Gehe auf die Oracle Seite  und wähle die Version “ARMv5 Linux - Headless”. Nun kommt eine Umfrage, bei der man nur Name, Vorname, E-Mail, Organisation und Rolle angeben muss. Anschließend bekommt man den Download-Link per Mail zugesendet. Dort wählt man dann natürlich aus, dass man das License Agreement akzeptiert und beginnt den Download: Die heruntergeladene Datei (in meinem Fall hiess diese ejre-7u6-fcs-b24-linux-arm-sflt-headless-10_aug_2012.tar.gz, das wird sich aber häufiger ändern) muss nun auf das NAS kopiert werden. Ich habe diese auf /mnt/HD/HD_a2/ kopiert und von dort ausgepackt, ich überlasse es dem Leser den Pfad unten entsprechend anzupassen. ...

Wie testet man einen Mailserver ob er ein "Open Relay" ist?

Wie testet man ob man einen Mailserver korrekt eingerichtet hat, welcher auch dann vor Spammern geschützt ist? Ganz einfach eigentlich…. Wenn man weiss wie ;) Was ist eigentlich ein Open Relay? Als Offenes Mail-Relay, Open Relay oder third party SMTP Relay wird ein Rechner (B) bezeichnet, der von jedem beliebigen Rechner (A) E-Mail annimmt und an beliebige Dritte (C) weiterleitet, obwohl er weder für Mail von A noch für Mail an C zuständig ist. ...

Hinzufügen weiterer Links in der Google Universal Navigation Bar (am oberen Bildschirmrand) in Google Apps

Ich bin ein intensiver Nutzer des Angebots von Google Apps, welches mir meinen Mailservice unter meiner Domain bereitstellt. Dazu habe ich jedoch auch alle anderen Dienste unter meinem Apps-Account zusammengestellt. Ab und an fehlt mir aber oben in der Universal Navigation Bar am oberen Bildschirmrand ein Link, welche mich direkt zu beispielsweise dem Google Tasks-Fenster führt. Daher der folgende Artikel, welcher beschreibt wie man das in der eigenen Domain machen kann. Dies sieht dann beispielsweise so aus (ich habe Google Reader & Google Tasks hinzugefügt): ...