Installation von Java auf dem NAS unter fun_plug

Heute habe ich Java auf meinem NAS (D-Link DNS-345) installiert, was ich persönlich für ein Highlight halte, da man damit einiges an Software nutzen kann, was zuvor unzugänglich war. Es gibt von Oracle eine „Java SE Embedded“, welche dank eines reduzierten Footprints für das NAS (D-Link DNS-345) geeignet ist. Für die folgenden Anleitung muss fun_plug installiert sein!

Download

Gehe auf die Oracle Seite und wähle die Version „ARMv5 Linux – Headless“. Nun kommt eine Umfrage, bei der man nur Name, Vorname, E-Mail, Organisation und Rolle angeben muss. Anschließend bekommt man den Download-Link per Mail zugesendet. Dort wählt man dann natürlich aus, dass man das License Agreement akzeptiert und beginnt den Download:
Java SE embedded
Die heruntergeladene Datei (in meinem Fall hiess diese ejre-7u6-fcs-b24-linux-arm-sflt-headless-10_aug_2012.tar.gz, das wird sich aber häufiger ändern) muss nun auf das NAS kopiert werden. Ich habe diese auf /mnt/HD/HD_a2/ kopiert und von dort ausgepackt, ich überlasse es dem Leser den Pfad unten entsprechend anzupassen.

Installation

Zunächst erstellt man ein Verzeichnis:

mkdir -p /ffp/opt/java

Dann packt man das Archiv von oben aus:

cd /ffp/opt/java
tar xfvz /mnt/HD/HD_a2/ejre-7u6-fcs-b24-linux-arm-sflt-headless-10_aug_2012.tar.gz

Jetzt erstellt man noch einen Link auf das entpackte Verzeichnis („ejre1.7.0_06“):

ln -s ejre1.7.0_06 jre

Und bringt das ganze dauerhaft in die Umgebungsvariablen:

echo "export PATH=/ffp/opt/java/jre/bin:\$PATH" >> /ffp/etc/profile.d/java.sh
chmod a+x /ffp/etc/profile.d/java.sh

Anschließend einmal neu ins NAS einloggen.

Installationstest

Test ob java funktioniert:

java -version

Das sollte sowas wie das folgende ausgeben:

java version "1.7.0_06"
Java(TM) SE Embedded Runtime Environment (build 1.7.0_06-b24, headless)
Java HotSpot(TM) Embedded Client VM (build 23.2-b09, mixed mode)

HDD-Installation des fun_plug 0.7 auf NAS-Geräten

Diese Anleitung installiert die aktuelle Version 0.7 des Fonz fun_plug auf fun_plug-kompatiblen NAS-Geräten. Wenn du nicht weißt, was das fun_plug eigentlich ist, dann gehe bitte auf diese Seite und lese den Artikel dort zuerst durch. Die Anleitung wurde für alle NAS, welche hier beschrieben sind, getestet, kann jedoch auch für andere funktionieren. Bitte beachte, dass du den korrekten Gerätetyp (EABI/OABI) auswählst, dieser ist hier auf den verlinkten Beschreibungsseiten der NAS unter dem Punkt „Application binary interface“ zu finden.

Inhalt des Artikels:

  • Haftungsausschluss
  • Vorbereitungen
  • Download
  • Installation des fun_plug
  • Initiale Konfiguration des fun_plug
  • Aktivierung von SSH

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Review und Test des D-Link DNS-345 – Formatieren von vier Festplatten im RAID 5

Nach den ersten Bildern und dem Formatieren im Standard-Modus habe ich heute mal vier Festplatten á 500GB mit RAID5 formatiert, um zu sehen, wie das aussieht. Interessant auch hier, dass man die Verschlüsselung einschalten kann und auch dass man eine Spare-Disk einrichten kann. Letzteres würde ich als RAID6 sehen, sodass zwei Disks ausfallen können ohne dass der Inhalt des Festplattenverbunds verloren ist. Ich habe diese Option unten mal temporär angeklickt, man sieht wie der Plattenplatz weniger wird.
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Review und Test des D-Link DNS-345 – Formatieren zweier Festplatten im Standard-Modus

DNS-345 - Formatierung der FestplattenNach den ersten Bildern des DNS-345 habe ich zwei Platten ins NAS geschoben und diese mal formatieren lassen. Ich hab für die zwei 500GB-Festplatten den Standard-Modus und keine Verschlüsselung gewählt.

Das NAS verwendet automatisch ext4. Zusätzlich habe ich festgestellt, dass ein einfaches umstecken der Festplatten vom DNS-320/DNS-325 nicht ausreicht, das DNS-345 mountet diese wohl nicht.

Die Formatierung an sich war superschnell erledigt und der Status der Formatierung wurde auf dem Display an der Front angezeigt. Schöne Sache 🙂
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Review und Test des D-Link DNS-345 – Erste Bilder

Heute habe ich die ersten Bilder vom D-Link DNS-345 geschossen, welche ich euch kurz zeigen will. Los geht’s mit der Aussenansicht der Verpackung:
D-Link DNS-345D-Link DNS-345

Der Verpackungsinhalt sind zwei Anschlusskabel für das Netzteil (Deutschland- und UK-Stecker), das Netzteil, ein Netzwerkkabel, diverse Manuals und schlussendlich auch das NAS.
D-Link DNS-345D-Link DNS-345

Kommen wir zum NAS selbst:
D-Link DNS-345D-Link DNS-345D-Link DNS-345

Die Frontblende lässt sich wie von D-Link gewohnt aufschieben, wo sich dann die Festplattenschächte offenbaren:
D-Link DNS-345D-Link DNS-345

Noch ein kurzer Blick in den Innenraum:
D-Link DNS-345D-Link DNS-345