Konfiguration von MySQL und lighttpd mit PHP unter FFP 0.7

Dieses Tutorial funktioniert derzeit NUR auf Geräten mit „arm“-Paketen

Ich wurde nun mehrmals gebeten ein Tutorial zum Aufsetzen von MySQL und lighttpd mit PHP unter FFP 0.7 zu veröffentlichen. Und hier gehts los. Wenn ihr nicht wisst, was diese Software-Produkte sind, dann rate ich euch zum Besuch der Seiten von MySQL, Lighttpd und PHP.

Ein Wort der Warnung noch für alle Besitzer eines DNS-320/DNS-320L/DNS-325/DNS-345: Dieses Tutorial schaltet den internen MySQL-Server aus, sodass dieser nicht mehr aktiv ist. Das kann und wird zu Problemen bei den Zusatz-Applikationen wie Gallery, Blog und co führen. Wenn diese Applikationen nicht genutzt werden, kann das Tutorial gefahrlos verwendet werden.

Los gehts mit dem Einrichten von FFP 0.7, dem einbinden meines Repository „Uli“ und anschließend der Installation von meinen Paketen:

slacker -UaA uli:{libtool,php,mysql,lighttpd,curl,libxml2,libmcrypt,libpng,libjpeg-turbo,sqlite}

Möglicherweise werden jetzt neue Dateien im Verzeichnis /ffp/start angelegt. Das muss nun erstmal ausgebügelt werden:

[[ -f /ffp/start/kickangel.sh.new ]] && mv /ffp/start/kickangel.sh.new /ffp/start/kickangel.sh
[[ -f /ffp/start/kickwebs.sh.new ]] && mv /ffp/start/kickwebs.sh.new /ffp/start/kickwebs.sh
[[ -f /ffp/start/mysqld.sh.new ]] && mv /ffp/start/mysqld.sh.new /ffp/start/mysqld.sh
[[ -f /ffp/start/lighttpd.sh.new ]] && mv /ffp/start/lighttpd.sh.new /ffp/start/lighttpd.sh

Jetzt werden diese konfiguriert:
Los gehts mit lighttpd:

cp /ffp/etc/examples/lighttpd/lighttpd.conf /ffp/etc
rm /ffp/etc/examples/lighttpd.conf* /ffp/etc/examples/php.ini

Weiter gehts mit MySQL. Zunächst wird die Konfiguration kopiert, dann die Datenbanken installiert und zu guter letzt die Installation abgesichert:

sh /ffp/start/mysqld.sh stop
cp /ffp/etc/examples/mysql/my.cnf /ffp/etc/
ln -snf /ffp/opt/srv /srv
mkdir -p /srv/mysql/{innodblogdir,binlog,log,tmp,datadir}
mkdir -p /srv/tmp
/ffp/bin/mysql_install_db --basedir=/ffp
sh /ffp/start/mysqld.sh start
/ffp/bin/mysql_secure_installation

Das letzte Kommando wird folgendes ausgeben, ich habe meine Eingaben fett markiert. Das Passwort musst du dir merken!:

NOTE: RUNNING ALL PARTS OF THIS SCRIPT IS RECOMMENDED FOR ALL MySQL
SERVERS IN PRODUCTION USE! PLEASE READ EACH STEP CAREFULLY!

In order to log into MySQL to secure it, we’ll need the current
password for the root user. If you’ve just installed MySQL, and
you haven’t set the root password yet, the password will be blank,
so you should just press enter here.

Enter current password for root (enter for none):
OK, successfully used password, moving on…

Setting the root password ensures that nobody can log into the MySQL
root user without the proper authorisation.
Set root password? [Y/n] Y
New password: MYVERYSECRETPASSWORD
Re-enter new password: MYVERYSECRETPASSWORD
Password updated successfully!
Reloading privilege tables..
… Success!

By default, a MySQL installation has an anonymous user, allowing anyone
to log into MySQL without having to have a user account created for
them. This is intended only for testing, and to make the installation
go a bit smoother. You should remove them before moving into a
production environment.

Remove anonymous users? [Y/n] Y
… Success!

Normally, root should only be allowed to connect from ‚localhost‘. This
ensures that someone cannot guess at the root password from the network.

Disallow root login remotely? [Y/n] Y
… Success!

By default, MySQL comes with a database named ‚test‘ that anyone can
access. This is also intended only for testing, and should be removed
before moving into a production environment.

Remove test database and access to it? [Y/n] Y
– Dropping test database…
… Success!
– Removing privileges on test database…
… Success!

Reloading the privilege tables will ensure that all changes made so far
will take effect immediately.

Reload privilege tables now? [Y/n] Y
… Success!

Cleaning up…

All done! If you’ve completed all of the above steps, your MySQL
installation should now be secure.

Thanks for using MySQL!

Damit läuft nun MySQL einwandfrei und wir können den rest noch konfigurieren. Bitte merke dir das verwendete Passwort, du wirst es noch für weitere Tutorials brauchen.

Jetzt muss noch PHP konfiguriert werden:

cp /ffp/etc/examples/php/php.ini /ffp/etc/

Anschließend kann der Webserver gestartet werden.

mkdir -p /srv/www/{pages,logs,tmp}
sh /ffp/start/kickangel.sh start && sh /ffp/start/kickwebs.sh start && sh /ffp/start/lighttpd.sh start

Jetzt testen wir, ob es funktioniert:

echo '<?php echo "PHP works!"; ?>' > /srv/www/pages/index.php

PHP works! Gehe nun auf die Adresse deines NAS (z.B. http://nas/ oder die IP-Adresse, also z.b. http://192.168.133.7/). Dort sollte der Schriftzug „PHP works!“ wie im rechten Bild erscheinen.

Wenn du das Administrationsinterface deines NAS suchst, ist das nun auf Port 81 erreichbar, also z.B. http://nas:81/ oder http://192.168.133.7:81/.

Wenn das nun alles läuft, können die Dienste nun permanent aktiviert werden:

chmod a+x /ffp/start/{kickangel,kickwebs,lighttpd,mysqld}.sh
chmod a+x /ffp/start/kickwebs.sh
chmod a+x /ffp/start/lighttpd.sh
chmod a+x /ffp/start/mysqld.sh

Installation von Java auf dem NAS unter fun_plug

Heute habe ich Java auf meinem NAS (D-Link DNS-345) installiert, was ich persönlich für ein Highlight halte, da man damit einiges an Software nutzen kann, was zuvor unzugänglich war. Es gibt von Oracle eine „Java SE Embedded“, welche dank eines reduzierten Footprints für das NAS (D-Link DNS-345) geeignet ist. Für die folgenden Anleitung muss fun_plug installiert sein!

Download

Gehe auf die Oracle Seite und wähle die Version „ARMv5 Linux – Headless“. Nun kommt eine Umfrage, bei der man nur Name, Vorname, E-Mail, Organisation und Rolle angeben muss. Anschließend bekommt man den Download-Link per Mail zugesendet. Dort wählt man dann natürlich aus, dass man das License Agreement akzeptiert und beginnt den Download:
Java SE embedded
Die heruntergeladene Datei (in meinem Fall hiess diese ejre-7u6-fcs-b24-linux-arm-sflt-headless-10_aug_2012.tar.gz, das wird sich aber häufiger ändern) muss nun auf das NAS kopiert werden. Ich habe diese auf /mnt/HD/HD_a2/ kopiert und von dort ausgepackt, ich überlasse es dem Leser den Pfad unten entsprechend anzupassen.

Installation

Zunächst erstellt man ein Verzeichnis:

mkdir -p /ffp/opt/java

Dann packt man das Archiv von oben aus:

cd /ffp/opt/java
tar xfvz /mnt/HD/HD_a2/ejre-7u6-fcs-b24-linux-arm-sflt-headless-10_aug_2012.tar.gz

Jetzt erstellt man noch einen Link auf das entpackte Verzeichnis („ejre1.7.0_06“):

ln -s ejre1.7.0_06 jre

Und bringt das ganze dauerhaft in die Umgebungsvariablen:

echo "export PATH=/ffp/opt/java/jre/bin:\$PATH" >> /ffp/etc/profile.d/java.sh
chmod a+x /ffp/etc/profile.d/java.sh

Anschließend einmal neu ins NAS einloggen.

Installationstest

Test ob java funktioniert:

java -version

Das sollte sowas wie das folgende ausgeben:

java version "1.7.0_06"
Java(TM) SE Embedded Runtime Environment (build 1.7.0_06-b24, headless)
Java HotSpot(TM) Embedded Client VM (build 23.2-b09, mixed mode)

HDD-Installation des fun_plug 0.7 auf NAS-Geräten

Diese Anleitung installiert die aktuelle Version 0.7 des Fonz fun_plug auf fun_plug-kompatiblen NAS-Geräten. Wenn du nicht weißt, was das fun_plug eigentlich ist, dann gehe bitte auf diese Seite und lese den Artikel dort zuerst durch. Die Anleitung wurde für alle NAS, welche hier beschrieben sind, getestet, kann jedoch auch für andere funktionieren. Bitte beachte, dass du den korrekten Gerätetyp (EABI/OABI) auswählst, dieser ist hier auf den verlinkten Beschreibungsseiten der NAS unter dem Punkt „Application binary interface“ zu finden.

Inhalt des Artikels:

  • Haftungsausschluss
  • Vorbereitungen
  • Download
  • Installation des fun_plug
  • Initiale Konfiguration des fun_plug
  • Aktivierung von SSH

HDD-Installation des fun_plug 0.7 auf NAS-Geräten weiterlesen

Installation des Fonz fun_plug 0.5 auf dem D-Link ShareCenter DNS-320, DNS-325 und DNS-345

Dieses Tutorial bezieht sich auf fun_plug 0.5, welches veraltet ist und daher nicht mehr genutzt werden sollte! Dieses Tutorial ist daher ebenfalls veraltet! Bitte sehe hier nach den aktuellen Tutorials!
Diese Anleitung ist gültig für das D-Link DNS-320, DNS-325 und DNS-345!
Tutorials zu anderen Geräten sind hier zu finden.

Auf dem NAS läuft ein kleines Linux, welches sich mittels einer Datei namens fun_plug erweitern lässt. Diese Datei wird bei jeden Start des NAS wieder aufgerufen und kann so zusätzliche Aufgaben erfüllen. Beispielsweise kann man so Dateien kopieren und Programme wie Webserver, SSH-Server und Rsync (für Backups) aufrufen.
Installation des Fonz fun_plug 0.5 auf dem D-Link ShareCenter DNS-320, DNS-325 und DNS-345 weiterlesen

Installation des Oracle JDK unter Linux 64 Bit

Gerade eben bin ich auf das Problem, wie man den Oracle JDK auf Linux 64 Bit bekommt. Einfache Lösung:
Man gehe auf die Webseite des JDK und wähle das richtige Release „Linux x64“ aus, setzt KEINEN Haken bei dem Sun Download Manager und geht auf Continue. Das aufpoppende Fenster zur Registrierung kann man mit „Skip“ überspringen und kommt zur eigentlichen Downloadseite. Dort lädt man jdk-VERSION-linux-x64-rpm.bin herunter (Wobei VERSION natürlich durch die aktuelle Version zu ersetzen ist).
Installation des Oracle JDK unter Linux 64 Bit weiterlesen

fun_plug auf dem D-Link DNS-343

Wie sich im Forum meiner englischsprachigen Seite NAS-Tweaks.net zum Thema fun_plug ergeben hat, ist nun die Installation von fun_plug 0.5 auf dem D-Link DNS-343 ohne „segmentation fault“ möglich. Wie Fonz herausgefunden hatte, lag es möglicherweise an der einem Firmwareproblem, welches in der Version 1.03 behoben ist.

Anschließend kann die reguläre Installation des fun_plug durchgeführt werden. Allerdings muss statt der mitgelieferten store-passwd.sh eine modifizierte store-passwd.sh verwendet werden, da sonst die Passwörter nicht korrekt abgelegt werden. Diese stammt ebenfalls von Fonz aus diesem Beitrag:

wget https://wolf-u.li/u/121 -O /ffp/sbin/store-passwd.sh
store-passwd.sh

Probleme mit der Verlinkung des make.profile unter Gentoo

Die Installationsanleitung von Gentoo ist leider in dem Punkt „make.profile auswählen“ ein wenig verwirrend. Ein Einsteiger versteht nicht unbedingt sofort, was damit gemeint ist oder wie nun eine Auswahl eines anderen Profils zu bewerkstelligen ist. Das momentan eingestellte Profil kann man mittels „ls -FGg /etc/make.profile“ herausfinden, was beispielsweise zu der folgenden Ausgabe führt:

lrwxrwxrwx  1 48 Apr  8 18:51 /etc/make.profile -> ../usr/portage/profiles/default/linux/x86/2008.0

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