Debian: Pakete von DotDeb höher priorisieren über preferences

Heute habe ich auf einem frischen Debian-Server die Paketquellen neu hinzugefügt. Da ich nginx und PHP gerne in aktuellen Versionen nutze, greife ich dazu auf das Projekt DotDeb zurück. Wie man dieses einbindet, findet sich hier, jedoch steht dort nicht, wie man nun die Pakete höher priorisiert als die Standard-Repositories. Das ist jedoch recht einfach:

echo "Explanation: Highest Prio for DotDeb-packages" > /etc/apt/preferences.d/dotdeb
echo "Package: *" >> /etc/apt/preferences.d/dotdeb
echo "Pin: release o=packages.dotdeb.org" >> /etc/apt/preferences.d/dotdeb
echo "Pin-Priority: 999" >> /etc/apt/preferences.d/dotdeb

Wenn man nun nach einem „apt-get update“ beispielsweise für nginx das „apt-cache policy nginx“ durchführt, so sieht man:

# apt-cache policy nginx
nginx:
  Installed: (none)
  Candidate: 1.4.1-1~dotdeb.1
  Version table:
     1.4.1-1~dotdeb.1 0
        999 http://packages.dotdeb.org/ wheezy/all amd64 Packages
     1.2.1-2.2 0
        500 ftp://ftp.intern.hosteurope.de/mirror/ftp.debian.org/debian/ wheezy/main amd64 Packages
        500 http://mirrors.kernel.org/debian/ wheezy/main amd64 Packages

Wie man sieht wird nun definitiv dotdeb immer bevorzugt.

iostat unter Debian Linux

Soeben hat mein Server ziemlich auf IO gewartet (was in „top“ unter dem Wert wa) zu finden ist. Schnell wollte ich einen Blick in iostat werfen, wo es hakt, doch ich hatte es noch nicht installiert. Auch ein schnelles „apt-get install iostat“ verduzte mich, da iostat nicht gefunden wurde. Eine kurze Suche in der Suchmaschine meiner Wahl brachte es ans Licht: Es wurde in das Paket „sysstat“ gepackt, da es so vom Autor auch verpackt wird:

# apt-cache show sysstat

Package: sysstat
Priority: optional
Section: admin
Installed-Size: 872
Maintainer: Robert Luberda
Architecture: amd64
Version: 9.0.6.1-2
Depends: libc6 (>= 2.7), debconf (>= 0.5) | debconf-2.0, ucf (>= 2.003), lsb-base (>= 3.0-6), bzip2
Recommends: cron
Suggests: isag
Conflicts: atsar (<< 1.5-3) Filename: pool/main/s/sysstat/sysstat_9.0.6.1-2_amd64.deb Size: 308104 MD5sum: 272651494df300c14c3a19a0401bda91 SHA1: 6c21e5962beb5c5e78a5cc784196a7ea5d7a73ed SHA256: eef2ae99f7a5028d42a2da2aef51cdc4df21d4344999278136a2d69a57c81dbe Description: system performance tools for Linux The sysstat package contains the following system performance tools: - sar: collects and reports system activity information; - iostat: reports CPU utilization and disk I/O statistics; - mpstat: reports global and per-processor statistics; - pidstat: reports statistics for Linux tasks (processes); - sadf: displays data collected by sar in various formats. . The statistics reported by sar deal with I/O transfer rates, paging activity, process-related activities, interrupts, network activity, memory and swap space utilization, CPU utilization, kernel activities and TTY statistics, among others. Both UP and SMP machines are fully supported. Homepage: http://pagesperso-orange.fr/sebastien.godard/ Tag: admin::{accounting,benchmarking,monitoring}, implemented-in::c, interface::commandline, interface::daemon, role::program, use::measuring, use::monitor, works-with::logfile

Anzeige des letzten Systemstarts auf Linux-Systemen

Heute habe ich mir überlegt, dass es doch praktisch wäre, zu wissen, wann mein Server das letzte Mal gebootet wurde. Die Ausgabe von „uptime“ fand ich dabei nicht so praktisch, da man immer erst kalkulieren musste. Nach einiger Suche fand ich einen Thread bei superuser.com, der sich damit beschäftigte.
Anzeige des letzten Systemstarts auf Linux-Systemen weiterlesen

/lib/ld-linux.so.2: No such file or directory

Soeben habe ich ein bisschen mit der Kompilierung eines Build-Environments für das DNS-320 herumgespielt und bin anfangs über den folgenden Fehler gestolpert:

/lib/ld-linux.so.2: No such file or directory

Leider gings danach nicht weiter, was mir durchaus verständlich ist. ld-linux.so.2 ist ein dynamischer Linker/Loader für ELF-Dateien. Was mir jedoch nicht klar war, war warum dieser Fehler aufkam. Nach einigem Lesen kam ich zur Idee, dass es evtl. an 32-Bit/64-Bit unterschieden liegen könnte. Es stellte sich heraus, dass ich ein 32-Bit-Build-Environment auf einem 64-Bit Debian kompilieren wollte. Die Lösung war dann ganz einfach, es mussten nur die ia32-libs installiert werden:

apt-get install ia32-libs

Und schon war der Loader vorhanden und es konnte weitergehen 😉

Hosteurope startet IPv6 Testbetrieb auf Vserver „Virtual Server Linux 4.0“

Wie mich Hosteurope heute informiert hat, geht der Testbetrieb für IPv6 nun auf dem Virtual Server Linux 4.0 los. Wundervoll muss ich sagen, hab mich schon lang drauf gefreut. Aktiviert ist es schnell indem man sich im Kundeninformationssystem (KIS) von Hosteurope einloggt, den Vserver auswählt und unter Aufträge den Punkt „IPv6 aktivieren/deaktivieren (BETA)“ auswählt. Nach einem Klick auf „IPv6 aktivieren“ muss man ein paar Minuten warten und bekommt dann unter IP-Adressen die zugewiesene Adresse angezeigt.

IPv6 bei Hosteurope
IPv6 bei Hosteurope

Ich habe es soeben aktiviert, ein paar Minuten später hatte mein Network-Interface auch schon eine IPv6-Adresse zugewiesen. Jetzt werd ich mal versuchen, den Webserver Nginx für IPv6 einzurichten, mal schauen obs hinhaut. Weitere Hilfestellungen bekommt man in der FAQ von Hosteurope.

Virtual Server von Host Europe

apt-utils: Depends: libapt-pkg4.10 bzw. libept1: Depends: libapt-pkg4.10 beim Upgrade auf Debian Squeeze

Bei meinem Upgrade auf Debian Squeeze hatte ich den folgenden Fehler, der eine Installation von weiteren Paketen verhindert hatte. Warum dieser aufgetreten ist, ist mir noch nicht ganz klar, er ließ sich aber vergleichsweise einfach lösen.
apt-utils: Depends: libapt-pkg4.10 bzw. libept1: Depends: libapt-pkg4.10 beim Upgrade auf Debian Squeeze weiterlesen

Wie funktioniert das Upgrade von Debian Lenny auf Debian Squeeze?

Die Debian-Entwickler haben heute morgen die Version 6.0 mit dem Codenamen Squeeze veröffentlicht (Siehe Releasenotes), welche die Version 5 („Lenny“) ersetzt. Natürlich fragt sich der geneigte Systemadministrator wie man nun auf die neue Version kommt. Eigentlich recht einfach, wie der folgende Blogbeitrag zeigt. Zunächst sollte ein funktionstüchtiges Backup erstellt werden, ich übernehme keine Verantwortung für deine Daten!. Bei meinem Hosteurope-VServer kann ich einen Snapshot übers Kundeninterface anfordern, was mir diese Sache abnimmt.
Wie funktioniert das Upgrade von Debian Lenny auf Debian Squeeze? weiterlesen