Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) erhöht die Preise zum 1. Januar 2012

Die Verkehrsunternehmen im VRN haben zum 17. Oktober 2011 beschlossen, die Preise für Bus und Bahn im VRN-Gebiet um durchnittlich 3,46% anzuheben.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre stand im Zeichen der Stabilität. Um weiterhin einen gut funktionierenden ÖPNV umweltbewusst zu sichern und weiter auszubauen, war nach Abwägung aller Gründe eine Tarifanpassung notwendig„, so Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH.

Die wichtigsten tariflichen Änderungen auf einen Blick:

  • Erhöhung der Preise für Einzelfahrscheine, der Mehrfahrtenkarten und der BC-Tickets um rund 10 Cent bis 20 Cent. Auch steigt der Preis des Einzelfahrscheins in den Großwaben Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim um 10 Cent auf künftig 2,30 Euro.
  • Erhöhung der Preise für das Ticket 24 und das Ticket 24 PLUS um durchschnittlich 3 Prozent. In den Preisstufen 0-3 um 20 Cent bzw. 30 Cent, Preisstufen 4 und 5 um 30 Cent bzw. 40 Cent sowie Preisstufen 6 und 7 (Netz) um 40 Cent bzw. 50 Cent.
  • Anhebung der Preise der Wochen-, Monats- und Jahreskarten „Jedermann“ um durchschnittlich 2,9 Prozent.
  • Erhöhung des Monatspreises des Job-Tickets um 1,30 Euro und des durch den Arbeitgeber zu tragenden Grundbeitrages um 0,50 Euro.
  • Erhöhung der Semester-Ticketpreise um 3 Euro.
  • Erhöhung der Preise des MAXX-Tickets um 1,30 Euro und des Super-MAXX-Tickets um 1,90 Euro jeweils monatlich.
  • Erhöhung der Preise des RheinNeckar-Tickets und des Job-Tickets II um monatlich 1,90 Euro.

Wichtig:

Im Vorverkauf erworbene Einzelfahrscheine und Mehrfahrtenkarten können noch ein halbes Jahr nach Umsetzung der Tarifanpassung, d.h. bis zum 30. Juni 2012, genutzt werden, danach ist ein Umtausch gegen Aufzahlung möglich.

Quelle

Bettungsreinigungsmaschinen – ein großgeratenes Spielzeug

Gestern Abend haben ein paar Kumpels und ich eine Bettungsreinigungsmaschine gesehen und haben es uns nicht nehmen lassen, das gute Stück mal genauer anzusehen. Dieses Gerät ist für die Reinigung des Gleisbetts der Bahnlinien zuständig. Anhand dieser Beschreibung lässt sich schon erkennen, dass die Ausmaße der Maschine nicht gerade klein sind. Geschätzte 200m war der gesamte Zug lang und bestand aus den verschiedensten Gerätschaften.

Wir haben uns gestern Abend mal zusammengereimt, wie es funktionieren muss, die korrekte Funktionsweise kann sich davon leicht unterscheiden. Um diese zu erläutern, muss man kurz vor dem Zugende anfangen, wo der eigentlich Zauber passiert. Dort wird zunächst das Gleisjoch (also die Gleise samt den Holzstücken, die sie verbinden) angehoben. Mit dem Weiterfahren des Zuges wird unter den Bahngleisen der komplette Unterbau rausgefräst und nach oben abtransportiert. Das Fräsen ist schon recht spektakulär, die beiden rechten Bilder zeigen, wie sich das Gerät langsam unter dem Gleis durchschiebt.

Dort wird der Schotter gerüttelt und vom Abraum befreit. Dies sind vor allem kleine Steine und Steinstaub gewesen, was wir so gesehen haben. Der Abraum wird dann über die verschiedenen Waggons nach „vorne“ Transportiert, sodass sich bei steigender Wegstrecke die Waggons von Zugkopf bis Zugende kontinuierlich füllen.

Der übrig gebliebene Schotter wird dann wieder in das Gleisbett eingefüllt, woraufhin das Gleisjoch wieder abgelassen wird. Im rechten Bild sieht man auch recht schön (da ist der Arm zum Einfüllen des Schotter grad nach hinten geschwenkt), wie stark die Gleise angehoben werden.

Anschließend rollt ein Wagen mit 20000T (Ja kein Tippfehler) rüttelnd über die Bahngleise. Das Rütteln hatte uns am Bahnsteig auch deutlich mitgeschüttelt 😉

Nettes Spielzeug 😉

PS: Danke an S. für die Sony A700!

Es geschehen noch Zeichen und Wunder – Die Bahn ist puenktlich!

Ich weiß, es ist kaum zu fassen, aber zum ersten Mal in diesem Jahr fahre ich exakt nach Fahrplan nach Mannheim! Keine „noch 5 Minuten“, keine ungewöhnlichen Durchsagen (ausser den extrem witzigen englischartigen Ausspracheversuchen :D) und es sind sogar genug Sitzplätze im Zug. Gratulation DB, so sollte es immer sein!

IFA 2008 – Review mit ein paar Bildern

IFA 2008Letztes Wochenende war ich auf der IFA2008 in Berlin. Nach meiner Anreise am Freitag mit der Deutschen Bahn (nur knapp 10 Minuten Verspätung auf der Strecke von München nach Berlin!) habe ich mich mit Martin & Sven bei Madame Tussauds getroffen (und diese Attraktion besucht (Bilder folgen)). Am Samstag und Sonntag waren wir dann auf der IFA. Abends haben wir an beiden Abenden in der Oase in der Georgenstraße 184 (10117 Berlin) gespeist, was preislich und geschmacklich sehr gut war 😉
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Da denkt man, die Bahn könnte es EINMAL schaffen…

IMAG0003b.jpg …und steigt in Weilheim in einen pünktlichen (!!!) Regionalzug nach Pasing, um dort dann festzustellen, dass der ICE nach Mannheim eine Verspätung von 15 Minuten hat. Supersache, danke Deutsche Bahn! Nicht dass man sich gelegentlich auf euch verlassen müsste

Kostenlos mit der Bahn zur IFA 2008 anreisen

Natürlich will man so günstig wie möglich zur Internationalen Funkausstellung 2008 anreisen. Ich habe also verschiedenste Kombinationen von Transportmitteln miteinander verglichen und festgestellt, dass das Fliegen diesmal teurer als die Bahn ist, effektiv aber nur knapp 2 Stunden weniger Zeit beansprucht. Zum Flug benötigt man noch eine Bahnfahrt zum Flughafen (Mit Bahncard 50: 7,30 die günstigste Verbindung) und der Flug selbst ist mittlerweile auch bei ca 60+ Euro für die einfache Strecke. Die Bahn kostet mit BahnCard 50 inklusive City-Ticket am Zielort lediglich 55€ für die einfache Strecke. Nach etwas herumklicken stach mit ein Punkt auf der Webseite ins Auge, den ich bis jetzt nicht beachtet hatte: „bahn.comfort / bahn.bonus“, das Bonusprogramm der Deutschen Bahn. Ein Blick hinein verriet mir, dass ich bereits mehr als 2000 Punkte bei der DB gesammelt hatte (1€ = 1 Punkt).
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