Zend Framework 1.9.0 ist erscheinen

Das Zend Framework ist in der Version 1.9.0 erschienen und bringt immer mehr unternehmensnahe Komponenten mit. So können mit Zend_Queue und Zend_Service_Amazon_Sqs die Queuing-Services Apache ActiveMQ, MemcacheQ, Zend Platform’s Job Queue und Amazon SQS in Anspruch genommen werden. Zend_Ldap arbeitet nun deutlich besser mit dem Microsoft Active Directory und dem Novell eDirectory zusammen. Zend_Db_Adapter_Sqlsrv ist einer neuer Datenbankadapter für den Microsoft SQLServer.
Aber auch die neue Komponente Zend_Feed_Reader ist sehr interessant, da diese eine einheitliche Schnittstelle zu allen Feeds im RSS und Atom-Feeds bietet. Eine weitere, schon lang fehlende Komponente ist Zend_View_Helper_BaseUrl, welche die URL zum public-Verzeichnis zurückgibt und auch URLs aufbauen kann.
Zudem wurden nun alle Komponenten gegen PHP5.3 getestet und sind diesbezüglich validiert. Der Support für PHP5.2 ist jedoch deswegen nicht aufgehoben, dieser ist bis auf weiteres gegeben. Das komplette Changelog ist hier zu finden.

Ein paar API-Changes waren dabei, die hier nachgelesen werden können.

Das Release ist über das SVN oder die offizielle Seite zu beziehen. Die Zeile für svn:externals lautet:

library/Zend http://framework.zend.com/svn/framework/standard/tags/release-1.9.0/library/Zend/

Einrichtung eines Maven-Repository bzw. Maven-Proxy: Sonatype Nexus

Seit einiger Zeit arbeite ich nun mit Maven, einem hervorragenden Tool zur Unterstützung des Entwicklungsprozesses. Die meisten Abhängigkeiten wie etwa Hibernate oder log4j können aus den zentralen Repositories bezogen werden. Leider sind diese zum einen relativ langsam und zum anderen sind doch nicht alle Dependencies dort vorhanden. Genau für diesen Anwendungsfall gibt es Proxies, die die verwendeten Abhängigkeiten zwischenspeichern und eigene Abhängigkeiten bereitstellen können. Im Folgenden soll nun die Einrichtung von Nexus unter Gentoo (geht aber auch bestimmt unter anderen OS) gezeigt werden.
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[alert] (EAI 2)Name or service not known: mod_unique_id: unable to find IPv4 address of „your.hostname.tld“

Nach einem unerwarteten Neustart (Mein Rootserver-Anbieter hat einen „unexpected reboot“ probiert) kam der Apache plötzlich nicht mehr hoch. Im Error-Log fand sich folgende Meldung:

[alert] (EAI 2)Name or service not known: mod_unique_id: unable to find IPv4 address of "your.hostname.tld"
Configuration Failed

Dafür gibts zwei Lösungen:

  1. Eintragen des Hostnamen in die /etc/hosts mit korrekter IP-Adresse
  2. Deaktivieren des Moduls mod_unique_id in der /etc/apache2/httpd.conf

Letzteres ist natürlich nicht zu raten, aber für kurzfristige Aktionen bestens (habe ich kurz angewendet, bis ich den Eintrag in der hosts gemacht hatte).

„(20014)Internal error: Version mismatch in ’svn_delta‘: found 1.5.0-rc4, expected 1.5.0-rc5“ lösen

Nach einem Update von Subversion unter Gentoo von 1.5.0-rc4 auf 1.5.0-rc5 erhielt ich von Apache beim Abrufen des SVN über HTTP einen Fehler und fand in den Logs die folgenden Einträge

[error] (20014)Internal error: Version mismatch in 'svn_delta': found 1.5.0-rc4, expected 1.5.0-rc5
[error] Could not fetch resource information.  [500, #0]
[error] Could not open the requested SVN filesystem  [500, #200019]

Die Lösung war sehr einfach: Einmal Apache durchstarten.

mod_bw unter Gentoo installieren – Bandbreitenbegrenzung für den Webserver Apache 2.2

Heute habe ich mich mit der Bandbreitenbegrenzung für einzelne Vhosts eines Webservers beschäftigt. Da ich Apache 2.2 einsetze, musste das Modul damit kompatibel sein. www-apache/mod_cband-0.9.7.5 und www-apache/mod_bw-0.7 waren das leider nicht. Es gab jedoch einen Patch für mod_bw, der das Problem beheben sollte. Ein genauerer Blick auf gentoo-portage.com zeigte mir, dass es bereits eine stable Version 0.8 gibt, welche Apache 2.2 kompatibel ist.

Über „emerge -av mod_bw“ sollte nun die Version 0.8 installieren.
Sobald diese installiert ist, muss man in /etc/conf.d/apache2 den mod_bw noch aktivieren. Dazu wird zu den APACHE2_OPTS einfach „ -BW“ hinzugefügt.
Der mod_bw ist jetzt soweit installiert.
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eGroupware Update / Installation wirft HTTP-Statuscode 500 unter FastCGI

Gerade eben habe ich meine eGroupware auf Version 1.4.003 geupdated. Nach dem Download von SF.net habe ich, wie in der Update-Anweisung gefordert, das Archiv in ein temporäres Verzeichnis entpackt und die „alte“ header.inc.php in dieses Verzeichnis kopiert.
Nach dem Verschieben an die Stelle der bisherigen Dateien trat ein lustiger Fehler auf, den ich mir zunächst nicht erklären konnte. Mit dem HTTP-Statuscode 500 meldete mir der Apache Webserver, dass ein interner Serverfehler aufgetreten sei und das ich doch bitte Kontakt mit mir (naja da stand „Administrator“) aufnehmen möge. Nach einem kurzen Selbstgespräch einigte ich mich mit mir, die Logs des betreffenden Vhosts durchzusehen.
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mod_fcgid 2.2 ignoriert Settings – Bsp: IPCCommTimeout

Heute kam ich während der Installation von eGroupWare auf den Grund, warum mod_fcgid Settings wie IPCCommTimeout ignoriert und stattdessen die Defaultwerte annimmt. Ich hatte diese Werte in der Modul-Konfiguration gesetzt. Wie ich dann jedoch gelesen habe, werden diese Werte in der neueren Version nur noch innerhalb der VHost-Container akzeptiert. Werden diese dort definiert, wirken diese auch so wie erwartet. Wahlweise kann man den drastischen Weg der Änderung des Timeouts im Quellcode gehen, wie ich in meinem Beitrag zu eGroupWare beschrieben habe.