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Das wichtigste Event der Basler Fasnacht ist der sogenannte Morgestraich am Montag nach Aschermittwoch um 04:00 Uhr morgens. Es ist zugleich der Beginn der “drey scheenschte Dääg”, also der Fasnachtstage. Natürlich waren wir nach der Chienbäse etwas geschafft, trotzdem haben wir uns dieses Event nicht nehmen lassen.

Die Basler Fasnacht unterscheidet sich vom rheinischen “jecken” Karneval grundlegend. Beispielsweise sind Aktive (also die Teilnehmer des Umzuges) und Zuschauer strikt getrennt. Es ist sogar verpönt verkleidet oder geschminkt zu den Feierlichkeiten zu kommen. Rund 18.000 Aktive organisieren sind in sogenannten Cliquen, welche sich für die restlichen Festtage (nicht unbedingt zum Morgestraich, dort ist die Kleiderordnung offen (sog. Charivari)) einheitlich in fantasiereichen Kostümen kleiden. Pünktlich um 04:00 geht in der Stadt das Licht aus und die Cliquen beginnen mit dem Umzug, bei welchem große und kleine Laternen mit teils politischen Motiven durch die Stadt getragen oder gezogen werden. Begleitet werden sie von den Pfeifer- und Tambouren-Cliquen, welche auf Piccoloflöten und Trommeln Märsche spielen. Ich hatte meine DSLR wieder dabei und habe ein paar Bilder geschossen.

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