PocketPC-Wardriving mit Visualisierung in TomTom und Google Earth

Google Earth LogoJeder Computerexperte hat irgendwann schon einmal den Begriff des Wardrivings gehört, doch was ist die eigentliche Definition?
Laut Wikipedia

Unter WarDriving versteht man das systematische Suchen nach Wireless LANs mit Hilfe eines Autos. Der Begriff leitet sich von Wardialing ab, einer Methode durch durchprobieren vieler Telefonnummern offene Modem-Zugänge zu finden.

Hamma wieder was gelernt 😉 Doch mit wie funktionierts wirklich?

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Zunächst braucht man ein Gerät, welches das Wardriving überhaupt ermöglicht. Hier bietet sich mein Asus A636 natürlich bestens an. Das integrierte WLAN bietet zusammen mit dem GPS-Empfänger die ideale Basis für das beabsichtigte Vorhaben.

WiFiFoFum-Main.JPGZunächst braucht man dazu WiFiFoFum, einen aktiven W-LAN-Sniffer für den PocketPC, der auch Logging unterstützt. Er arbeitet auch unter Windows Mobile 5 (sehr wichtig für ein reibungsloses Zusammenarbeiten mit meinem Asus A636) und unterstützt eine Vielzahl von W-LAN-Empfängern und GPS-Module (Meines Erachtens jeden GPS-Empfänger der das Protokoll NMEA unterstützt). Links ist die Hauptansicht des Programms zu sehen (W-LAN sowie GPS waren zum Zeitpunkt des Bildes ausgeschalten). Nun sollte man zunächst in die Einstellungen gehen und ein paar Dinge einstellen.

WiFiFoFum-Settings-1.JPGZunächst kann man gleich im ersten Einstellungsreiter (siehe Bild links) die Ansicht anpassen, d.h. man kann sich, so wie ich es eingestellt habe, in der ersten Spalte anzeigen lassen, ob das W-LAN offen oder verschlüsselt ist, in der zweiten dann den Namen und so weiter. Der wichtigste Punkt in diesem Reiter ist eigentlich der Punkt „Autospeicherung“, den ich mit \SD-Karte\UNTERORDNER\ („UNTERORDNER“ durch beliebigen Namen ersetzen)eintragen würde. Sollte also WiFiFoFum während eines Scans abstürzen (Kommt gelegentlich vor), so sind die Logs immer gespeichert und jederzeit wieder in WiFiFoFum zu laden.

WiFiFoFum-Settings-2.JPGWiFiFoFum-Settings-3.JPG Der nächste Reiter sind die GPS-Einstellungen, welche beim Asus A636 auf Port: COM5 und Baud: 4800 zu stellen ist. Nun kann man den GPS-Empfänger „öffnen“, d.h. ihn einschalten. Sofort nachdem man dies durchgeführt hatte sollte dann die Uhrzeit erscheinen (Deutsche Zeit minus 2 Stunden) (siehe rechtes Bild). Man kann den Empfänger auch jedes Mal öffnen lassen, wenn WiFiFoFum geladen wird, aber nicht immer braucht man ihn für einen Scan 😉 Einige Zeit nachdem man den Empfänger geöffnet hat, sollte dann der Satellit gefixt sein und das Scannen kann losgehen. Ich habe mal einfach während der Autofahrt durch unsere Stadt mitgescannt.

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Veröffentlicht von

Uli

IT-Nerd und Admin

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