D-Link DNS-320

Test und Review des D-Link DNS-320 – Technische Daten – Teil 1

D-Link DNS-320Vor einigen Tagen hat sich ein neues NAS bei mir eingefunden, das D-Link DNS-320. Im folgenden Beitrag zeige ich kurz die technischen Daten, in einem weiteren Beitrag gehe ich auf das Auspacken des Geräts ein.

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Es fasst intern zwei 3,5″ SATA-Festplatten mit derzeit maximal 2TB/Festplatte und kann diese in den üblichen Konfigurationen (Single/JBOD/RAID0/RAID1) konfigurieren. Neu ist, dass EXT3 standardmäßig als Dateisystem verwendet wird, was die Datensicherheit im Falle einer abrupten Beendung des Systems deutlich verbessert. Interessant ist auch die Option der „RAID-Migration“, was die Migration von NON-RAID auf RAID1 ermöglicht. Sehr interessant, werde ich ausprobieren. Zusätzlich wurde Scandisk und S.M.A.R.T. mit in die Firmware integriert, die Tests lassen sich sogar regelmäßig ausführen (mit Ergebnis per Mail).

Die mitgelieferte Firmware ist sowieso recht umfangreich. Neben dem üblichen Samba-Server, welche die Konfiguration von 64 Usern, 10 Gruppen, 64 Freigaben und 64 gleichzeitigen Verbindungen erlaubt, sind auch weitere Server an Board:

  • NFS-Server
  • AFP-Server
  • FTP-Server (inklusive SSL/TLS und FXP-Unterstüzung)
  • UPNP-Server
  • iTunes-Server
  • Web-Server
  • MySQL-Server

Zudem ist wieder ein Bittorrent-Client an Board. Auch der Downloader, welcher nun ordentliches Scheduling und viele Sonderoptionen bietet, ist wieder mit eingebaut.

Zum Thema Stromverbrauch gibt D-Link für den Schlafmodus eine Aufnahme von 8,2Watt, für den normalen Betrieb eine Aufnahme von 15,7Watt an. Hierzu kommen dann noch die Daten der Festplatten, da muss man wohl noch einige Watt (je nach Platten) drauf rechnen. Versorgt wird das NAS über ein kleines externes Netzteil, welches bei 12V stolze 4A ausgibt.

Betrieben werden sollte das NAS bei 0-40°C mit 5-90% Luftfreuchtigkeit, die Lagerung ist bei -20-70°C erlaubt. Das ist wichtig für alle die das NAS auf dem Dachboden oder im Keller stehen haben 🙂

Die ARM-CPU ist mit 800Mhz ein Renner, dem dann 128MB Ram zur Seite stehen. Details aus /proc/cpuinfo, der /proc/meminfo und der dmesg-Ausgabe gibts bei meiner englischsprachigen Seite NAS-Tweaks.net.

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Veröffentlicht von

Uli

IT-Nerd und Admin

22 Gedanken zu „Test und Review des D-Link DNS-320 – Technische Daten – Teil 1“

  1. Hallo Uli,
    ich bin absoluter Frischling in Sachen NAS.
    Ein Bekannter besitzt das DNS-323 und ist seit Jahren zufrieden, hat es (oder einen Nachfolger) empfohlen.
    Ich habe mir nun das DNS-320 bestellt mit 2x 1-Tb-Samsung-Platten (F3 HD103SJ). Meine Frage ist, ob es auch wie beim „323“ die Möglichkeit gibt, Fun-Plug auf USB-Stick laufen zu lassen.
    LG Tailor (Ingo)

  2. Hat denn schon jemand Erfahrungen mit einem Lüftertausch beim 320? Ich habe es inzwischen zwar fertiggebracht, dass die HDD´s schlafen gehen, aber wenn des NAS aktiv ist, ist der Lüfter selbst im „low“ Modus deutlich zu hören.
    Ich würde diesen gerne durch einen Leiseren austauschen. Würde das Sinn machen?

    Danke im Voraus!

    mfg KL

    1. Hi,

      das kann durchaus Sinn machen, ich habe selbst meine NAS ausser Reichweite gestellt, sodass ich diese nicht hören kann. Somit habe ich auch noch keine Erfahrungen mit einem Tausch gesammelt. Beim öffnen des Geräts ist mir aber aufgefallen, dass es relativ leicht gehen würde.

      Viele Grüße,
      Uli

  3. Hallo zusammen
    Ich bin ein NAS Banause, deswegen habe ich ein paar Fragen:
    -Ist es möglich das NAS als Netzwerklaufwerk einzubinden? Bzw. was muss ein NAS erfüllen damit es möglich ist?
    -Gibt es beim Dns-320 einen Webclient damit ich z.B. auch von der Uni darauf zugreifen kann?
    -Wie richte ich es ein, dass ich von aussen auf das NAS zugreifen kann, wenn ich keine static IP habe?

    Vielen Dank 🙂

    P.S. verzeiht mir die vielen das vor NAS, es hat sich irgendwie in der schweizer Sprache so eingeschlichen 😉

    1. Punkt 3: DynamicDNS sollte deine Lösung sein. Schau mal bei http://www.dyndns.com vorbei. Die Daten kannst du in der Netzwerkverwaltung dann hinterlegen und solltest dann auch von extern über die Hostadresse zugreifen können. Details kann ich dir noch nicht sagen, habe die Kiste erst seit 2 Tagen (s.u.) 😉 Die Adresse habe ich schon hinterlegt, Update funktioniert, nur an die Daten komme ich noch nicht dran. Können ja mal ein wenig in Kontakt bleiben.

    2. Netzlaufwerk – das ist ja gerade der Sinn eines NAS. Wenn man eine oder mehrer Platten drin hat, kann man entweder über die mitgelieferte Setup-CD das System einrichten oder über einen Browser. Dafür muss man aber zunächst die IP des NAS herausfinden. Unter Windows gibt es da genügend Tools zum Scannen eines Netzwerks aber beim Gerät ist auch ein Programm dabei, dass alle d-link-Nas-Geräte in einem Netzwerk findet. Mit diesem Programm kann man dann bereits eine feste IP-Adresse vergeben, was für einen Server sinnvoll ist.
      Für einen Zugriff von außerhalb deines Netzwerkes brauchst du, (grundsätzlich, nicht nur bei diesem Gerät) entweder eine static ip oder einen Namen unter dem du das Gerät erreichen kannst . Die Zuordnung des Namens zu der aktuellen IP deines Routers zu Hause macht man z.B. über einen Account bei DynDns.com oder war das .org(?)
      Viele Router haben schon eine entsprechende Funktionaltät um automatisch bei der täglichen Zwangstrennung des Netz-Providers die neue aktuelle IP des routers zu ermitteln und den Eintrag bei DynDns upzudaten.
      Ansonsten kann man dort auch ein Clientprogramm laden, das diese AUfgabe erfüllt. Das D-Link DNS320 hat auch einen eingebauten DynDns-Updater aber der macht das zu selten (nur 1x monatlich), das reicht nicht aus wenn man täglich vom Netz getrennt wird.
      Mit einem solchen Account kannst du dann z.B. den ftp-Server des NAS benutzen um Dateitransfers zu machen. Dazu brauchst du dann noch eine Portweiterleitung in deinem Router für den Port 21 (ftp) auf die IP des NAS in deinem Netzwerk.

      hope that helped

  4. Hallo Uli!

    Ich habe seit vorgestern ein DNS-320 im Einsatz. Erstinstallation hat fast problemlos geklappt, eine 2 TB WD-Platte ist verbaut und jetzt nach ewig langem Transfer mit knapp 300 GB beladen.
    Gestern und heute musste ich folgendes feststellen:
    Das Gerät lässt sich nach einiger Zeit im Leerlauf zwar noch anpingen, über die IP ist die GUI aber nicht erreichbar. Auch bei den verbundenen Netzlaufwerken steht das Gerät unter Windows nicht zur Verfügung. Powerknopf zeigt keine Reraktion, ein Reset am Gerät lässt sich nicht durchführen, es passiert einfach nichts. Stromstecker ziehen hilft.
    FW ist die aktuell von D-Link im April veröffentlichte Version.

    Hast du eine Idee, wie ich das Problem lösen kann?

    Danke im Voraus!

  5. Hi,
    habe mir gleich 2 Dns320 zugelegt. Einer dient als Video- der andere als Audio-Server.
    Alles klappt prima bis auf eine Tatsache.
    Wenn ich auf beiden Geräten den UPNP-av-Server aktiviere zeigt mein WD-TV-Live-Media-Player beide Geräte auf der selben Bildschirmposition an, die Anzeige des Namens wechselt dann ständig zwischen den Bezeichnungen der beiden Geräte hin und her. Und wenn man einen Server anwählt, meldet das System ein Verbindungsproblem.
    IP-Adressen und mac-adressen sind definitiv unterschiedlich.
    sobald ich auf einem der Geräte den UPNP-AV-Server deaktiviere ist die Anzeige wieder „normal“.
    Verbindungen über die eingerichteten Freigaben funktionieren problemlos egal ob 1, 2 oder 0 upnp-AV-server aktiv sind.

    any Ideas???

    Danke im voraus

  6. Moin,
    ich hab das nun doch schon ein halbes Jahr dieses System und bin restlos begeistert davon, nun habe ich allerdings mal eine Frage dazu.

    Kann ich die Platte die ich z. Z. im 320 verbaut habe auch als externe Platte unter Windows nutzen, Hintergrund ist dieser. Ich befinde mich demnächst auf einer LAN Session und habe nur eine SSD im Desktop drin mit 128 GB. Ein bisschen wenig.

    Daher dachte ich könnte doch die als externe anschließen.

    Danke schon mal für die Antwort.

  7. guten Tag,
    ich habe seit ein paar Tagen den Nas-Server DNS-320L. Der soll mir die verschiedensten Medien bereit stellen, aber auch als Server für backups dienen. Später denke ich auch daran, die Medien von aussen über das Internet abzurufen.
    Vorerst habe ich das Problem, dass ich meine Fotos nicht auf dem DNLA-fähigen Fernseher sehen kann. Dort finde ich zwar den Server unter der Bezeichnung dlink-0D67C1, aber das Verzeichnis Fotos ist leer, die Meldung lautet „keine abspielbaren Dateien im Ordner“. Ich bi die Installation schon mehrfach durchgegangen, kann aber keine Fehler finden. Firmware 1.0.
    Wo könnte der Fehler liegen?
    hagi

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