Paris Tag 2: Invalidendom, Notre-Dame, Place de la Bastille

ParisDen zweiten Tag in Paris haben wir etwas ruhiger angehen lassen, da wir vom ersten Tag noch etwas geschlaucht waren. Leider war an diesem Tag auch das Wetter etwas schlechter, immerhin regnete es nicht. Auf dem Programm stand zunächst der Invalidendom.

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Hôtel des InvalidesFür die Beschreibung des Invalidendoms zitiere ich zunächst mal Wikipedia:

Der Invalidendom (frz. Dôme des Invalides oder Église du Dôme) ist ein in den Jahren von 1679 bis 1708 unter der Bezeichnung Chapelle royale des Invalides nach Plänen von Jules Hardouin-Mansart im klassizistischen Barockstil errichteter und dem Heiligen Ludwig geweihter Kuppelbau in Paris. Er ist Teil des von König Ludwig XIV. zur Aufnahme und Versorgung von Kriegsversehrten in Auftrag gegebenen Hôtel des Invalides. Per Gesetz vom 10. Juni 1840 wurde der Umbau des Gebäudes zum Grabmal Napoleons angeordnet.

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Neben dem Grab findet sich auch ein Armeemuseum, welches wir besucht haben. Am besten fand ich die dreiläufige Pistole…wundere mich nur wie das im Gefecht dann mit dem Zielen klappen soll.
Armeemuseum 1Armeemuseum 2Armeemuseum 3
Armeemuseum 4Armeemuseum 5Armeemuseum 6
Wir sahen uns den Invalidendom noch von innen an. Das Grab war schon verflucht groß 😉
Napoleons GrabInvalidendomInvalidendom

Fontaine Saint MichelWir zogen anschließend weiter zum Boulevard Saint-Michel, wo wir die Fontaine Saint-Michel bewunderten. Dessen Aufschrift lautet „Sankt-Michaels-Brunnen – Dieses Monument wurde unter der Herrschaft von Napoléon III., Kaiser der Franzosen, im Jahre 1860 für die Stadt Paris errichtet„, was meines Erachtens alles über diesen Brunnen sagt 😉

Notre-DameWir zogen weiter zur Kathedrale Notre-Dame de Paris, dem ältesten gothischen Kirchengebäude Frankreichs. In 130 Metern Länge und 48 Metern Breite finden bis zu 10000 Personen in der Kirche Platz. Das Kennzeichen der Kathedrale sind wohl die beiden beiden 60 Meter hohen Türme. Erbaut wurde die Kathedrale in den Jahren 1163 bis 1345, jedoch war ihre Existenz während der Zeit der Aufklärung und der Revolution bedroht, als große Teile der Inneneinrichtung und des Gebäudes zerstört wurden. Die Kirche steht übrigens in Saint-Denis und nicht im Herzen von Paris, da sich Paris erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Hauptstadt durchsetzen konnte.
Notre-DameNotre-DameNotre-Dame
Notre-DameNotre-DameNotre-Dame
Ein letzter Blick auf die Kathedrale und wir zogen weiter über die Île de la Cité. Den Messerblock muss ich unbedingt haben. Das Preisschild war leider etwas heftig, daher habe ich in nicht gleich eingepackt 😉 Die, in Frankreich übrigens üblichen, Rümpeleien beim Parken wurden beim Auto im rechten Bild auch genial gelöst 😉
Notre-DameMesserblockParkprobleme
JulisäuleSchlussendlich kamem wir am Place de la Bastille an, wo wir die Julisäule (Colonne de juillet) bewundern konnten. Diese Säule soll an die Ereignisse der Julirevolution erinnern. Auf der Säule sind die Namen der Pariser Bürger eingraviert, welche in dieser Revolution ums Leben kamen.
Opéra BastilleDesweiteren findet sich an diesem Platz die neue Oper von Paris, die Opéra Bastille. Das 1989 eröffnete Opernhaus ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution der Opéra national de Paris unterstehen. Es wurde gebaut, um die alte Oper, die Opéra Garnier, ein wenig zu entlasten und Raum für andere Künstler zu schaffen.

Damit war der zweite Tag auch photographisch abgeschlossen und ich freute mich auf den dritten Tag. Nochmal ein Danke an M.!

Veröffentlicht von

Uli

IT-Nerd und Admin

4 Gedanken zu „Paris Tag 2: Invalidendom, Notre-Dame, Place de la Bastille“

  1. Geiler Messerblock!!! 😀
    Was die Einparkmanier der Pariser angeht, muss ich dir Recht geben. Ich habe nichtmal in Sürosteuropa so viele zerbeulte Autos wie in Paris gesehen. Irgendwie können die nur „mit Gehör“ einparken 😉

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