Sony Alpha A200 – Die ersten 15000 Auslösungen sind durch – Ein Fazit

Dieses Wochenende habe ich mein 15000. Foto mit meiner Sony Alpha 200 geschossen und habe meine Wahl bis heute nicht bereut. Die Sony A200 bietet für den niedrigen Preis eine Fülle von Funktionen und eine hervorragende Bildqualität, sodass sich diese wirklich nicht hinter ihren großen Geschwistern (Sony A300, A350 und A700) verstecken muss. In diesem Beitrag möchte ich ein paar negative und positiven Punkte aufzeigen.

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Was ist mir an negativen Punkten aufgefallen?

  • Der Selbstauslöser lässt nur zehn und zwei Sekunden zu. Dies nervt vor allem, wenn man bei schwierigen Lichtsituationen verwacklungsfrei auslösen möchte. Mir wären hier fünf Sekunden lieb, da sich die Kamera innerhalb von zwei Sekunden nicht immer ruhig einpendelt. Abhilfe schafft hier ein kleiner Fernauslöser an der A200, sodass man auslösen kann, ohne die Kamera zu bewegen.
  • Es gibt keinen Fernbedienung direkt für die Kamera, wie es bei der A700 vorhanden ist, sondern eine Funk/IR-Fernauslösung muss über einen Empfänger am Fernauslöseranschluss der Kamera ausgeführt werden
  • Bei Belichtungsreihen sind nur Belichtungsschritte von 0,3 und 0,7 möglich, die A700 unterstützt seit Firmwareversion V4 sogar 2,0
  • Der Blitz klappt nicht sehr weit auf, wodurch oft störende Schatten im Bild zu sehen sind. An meinem Tamron 17-50/2.8 sieht man durch den Weitwinkel den Schatten besonders oft, die Streulichtblende muss man da auf jeden Fall abnehmen. Abhilfe schafft ein externer Blitz, wie beispielsweise der Metz 54 MZ3.

Was ist mir positives aufgefallen?

  • Von der Akkulaufzeit bin ich total begeistert. Ich hatte mir einen zweiten Akku (NP-FM500) zugelegt, den ich im Wechsel mit dem mitgelieferten verwende. Normalerweise ist aber die Speicherkarte voll, bis ich den Akku das erste Mal wechseln muss. Der Rekord liegt bei mir für eine Ladung bei rund 2000 Bildern inklusive Übertragung auf den Rechner über die Kamera. Das rechtfertigt für mich auch den hohen Preis der Akkus.
  • Die Bildqualität ist im Vergleich mit meinen bisherigen Kameras absolut hervorragend. Keine verwaschenen Kanten und farbgetreue Wiedergabe. Natürlich liegt dies auch in der Hand der Objektive, ein schlechter Sensor nutzt aber auch da nichts mehr.
  • Höhere ISO-Werte stellen kein Problem dar. Ich habe teils schon mit 1600 photographiert und trotzdem bessere Bilder herausgeholt, als bei ISO400 von meiner Kompakten. ISO800 zeigt kaum Bildrauschen (da muss man schon im fertigen Bild recht weit reinzoomen), was nächtliche Ausflüge stark erleichtert
  • Schnelle Auslösung ist für mich ein absolutes K.O.-Kriterium und die A200 schlägt sich auch in dieser Disziplin hervorragend
  • Einfache Bedienung: Die Menüs sind intuitiv angeordnet und über die Schnellzugriffstaste FN hat man alle wichtigen Einstellungen für ein Bild in wenigen Sekunden erledigt.
  • Bildstabilisator im Gehäuse: Sorgt für bezahlbare Objektive, wie beispielsweise das Tamron 18-200 2,5-5,6

Fazit: Die Sony Alpha A200 ist die perfekte Kamera für den Einstieg in die digitale Spiegelreflexphotographie. Durch preiswerte Technik und Profifunktionen setzt sich die Kamera von vielen Anderen in diesem Preissegment deutlich ab. Wer mehr möchte, sollte einen Blick auf die A700 werfen. Müsste ich mich nochmals entscheiden, würde ich wieder die A200 kaufen.

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Veröffentlicht von

Uli

IT-Nerd und Admin

4 Gedanken zu „Sony Alpha A200 – Die ersten 15000 Auslösungen sind durch – Ein Fazit“

    1. Hallo Jens,

      danke für den Hinweis, du hast natürlich vollkommen recht. Der Artikel ist über einen längeren Zeitraum entstanden, da hat sich dieser Fehler eingeschlichen!

      Danke nochmals!

    1. Leider gar nicht an der Kamera oder den exif-Informationen der Bilder. Der einzige Weg ist, die Gesamtzahl der Bilder als Dateiname zu verwenden, allerdings springt dieser immer nach 10000 Auslösungen wieder auf null zurück.

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