Spezielle USE-Flags für ein Paket und Demaskierung von Paketen unter Gentoo

Spezielle USE-Flags für ein Paket

Möchte man für ein Paket bestimmte USE-Flags setzen, ohne dass es in der make.conf global gesetzt wird, kann man die Datei /etc/portage/package.use verwenden.
Beispielsweise möchte ich für das Paket mysql die berkdb deaktivieren. Daher habe ich entsprechend:

dev-db/mysql -berkdb

in der obenstehenden Datei eingetragen.
Möchte man jedoch USB-Support für apcupsd (Ein Programm zur Steuerung von USV’s) haben, so muss man folgendes eintragen:

sys-power/apcupsd usb

Jedes Paket beansprucht dabei eine Zeile.

Spezielle Pakete demaskieren

Oft kommt es vor, dass man bestimmte Pakete installieren möchte, es aber von Portage mit dem Hinweis „All ebuilds that could satisfy „XXXX“ have been masked.„. Dies ist beispielsweise beim Paket „dev-php5/ZendOptimizer“ der Fall. Dieses Paket wurde für die Plattform x86 leider noch nicht stabilized, was man aber selbst in der Datei /etc/portage/package.keywords lösen kann. Das sollte man sich natürlich gut überlegen, manche Pakete werden jedoch „nie“ stabilisiert, weshalb man diesen Schritt schon mal gehen kann. Eine andere Möglichkeit ist beispielsweise bei Paketen, wo noch keine Version freigegeben wurde, eine Freigabe zu erzielen.

Dazu fügt man:

dev-php5/ZendOptimizer ~x86

hinzu, und schon wird die Maskierung für die Plattform x86 entfernt. Will man es für alle Plattformen freigeben, so genügt ein:

dev-php5/ZendOptimizer

Jedes Paket beansprucht dabei eine Zeile.

Veröffentlicht von

Uli

IT-Nerd und Admin

Ein Gedanke zu „Spezielle USE-Flags für ein Paket und Demaskierung von Paketen unter Gentoo“

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