Review Sony DSLR-A200

© SonySeit einigen Wochen habe ich mittlerweile eine neue Spiegelreflexdigitalkamera. Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne Fotos schieße und mich über meine bisherige Kamera (Traveler DC8600) desöfteren aufgeregt hatte, da diese wenig lichtstark war.
Kaufberatung:
Mein Kollege Sven hatte sich zeitgleich mit mir nach einer neuen Kamera umgesehen und so haben wir uns beide in die Tiefen der Technik eingearbeitet, Objektiv- und Kamera-Hersteller verglichen und so langsam aber sicher die Favoriten erarbeitet. Ich wusste noch nicht so genau, ob mir die Photographie mittels einer DSLR (Digitale Spiegelreflex) wirklich so gut gefallen würde und setzte mir ein oberes Limit von 500€ für den ersten Schritt (Body + Objektiv).

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Damit blieben nur noch wenige DSLR übrig. Um die Auswahl weiter einzuschränken, setzte ich zudem die Vorgabe, dass ich den Bewegungsstabilisator im Kamerabody haben wollte, um diesen unabhängig von der Wahl der Objektive immer nutzen zu können. Beispielsweise bietet das Canon nur in den jeweiligen Objektiven an, was oft bedeutet, dass diese relativ teuer sind.

Nach vielen Reviews und Tests der wenigen verbleibenden Kameras entschied ich mich aufgrund der einfachen Menüführung und der guten photographischen Ergebnisse für eine Sony DSLR α200.
Ihre wichtigsten Eigenschaften:

  • Abmessungen (BxHxT): 131 mm x 98 mm x 71 mm
  • Gewicht: ca. 592 g (ohne Objektiv)
  • Auflösung: 10,8 Megapixel
  • Sensor: 23,5 x 15,6 mm RGB-CCD-Chip
  • ISO: 100 – 3200 äquivalent
  • Bewegungsstabilisator: Integriert im Body
  • Wechselspeicher: CompactFlash Typ II
  • Sucher:
    • Sichtfeld: 95%
    • Vergrößerung: 0,83fach
  • Display:
    • Größe: 2,7 Zoll
    • Auflösung: 230400 Pixel

Ich erstand also diese Kamera inklusive des Kitobjektives „SAL1870“ online bei Hitseller für knapp 400€. Dank der gleichzeitig stattfindenden Cash-Back-Aktion von Sony konnte ich nochmal 60€ zurückbekommen, wodurch ich also die Kamera inklusive des Kitobjektives für 340€ bekommen hatte. Übrigens gibt es für den oben verlinkten Shop „Hitseller“ nochmals 10€ Rabatt mit dem Gutscheincode SUsUU8ukwQ5Fq.

© SonyNach den ersten Bildern wusste ich, dass es mein Traumobjekt geworden ist 🙂 Wie in vielen Tests bereits beschrieben wurde, überzeugte mich die wirklich intuitive Menüführung der Kamera. Im Bild rechts kann man die verschiedenen Tasten sowie den normalen Übersichtsbildschirm erkennen.

  • Über „Fn“ gelangt man in ein besonderes Menü in dem man den Blitzmodus, Messmethode, den AF-Modus, das AF-Feld, den Weißabgleich sowie den Dynamikbereich-Optimierer einstellen kann. Alles sehr intuitiv gemacht.
  • Über „Disp“ kann man die verschiedenen Displaymodi einstellen. Im Bild ist der Modus mit den meisten Informationen zu erkennen, diesen kann man bis zu einem ausgeschalteten Display verringern
  • Über „Menu“ erreicht man das normale Menü in dem man alle sonstigen Optionen der Kamera einstellen kann
  • Den Abspielmodus erreicht man über die Taste links unten mit dem „Play-Symbol“
  • Die anderen Tasten dienen als Schnellzugriffstasten für einige Funktionen der Kamera

© SonyZum Body an sich ist zu sagen, dass die Objektive für Minolta-Kameras ebenfalls auf das Bajonett passen. Im Linken Bild ist die Frontansicht der Kamera zu sehen. Im Griff befindet sich zusätzlich eine Leuchte für die optische Anzeige des zeitversetzten Auslösers (also Blinkt beim Modus: Selbstauslöser). Rechts unten am Objektiv ist der Umschalter von manuellem auf automatischen Fokus. Rechts oben am Objektiv ist der Einschalter für den Blitz (im manuellen Modus).

Warum meine Wahl auf diese Kamera fiel?
1. Preis: für rund 340 Euro habe ich eine Spitzenkamera bekommen, die sich nur in wenigen Funktionen vor den großen Kameras verstecken muss.
2. Abbildungsleistung: In vielen Tests war diese Kamera vor teureren oder ähnlich gut ausgestatteten Kameras aufgrund der niedrigen Rauschwerte und der schnellen Bildverarbeitung positioniert.
3. Suchergröße: Ich habe stark zur Alpha 300 tendiert, das diese für nur 80€ mehr noch Live-View und eine noch bessere Abbildungsleistung bietet. Leider bringt der Live-View auch einen kleineren Sucher mit, was mir nicht gefallen hatte, da man doch hauptsächlich damit photographiert.
5. Bildstabilisator & Objektivpreise: Die Objektive für diese Kamera sich erschwinglich, da sich der Bildstabilisator bereits im Gehäuse befindet und nicht in den Objektiven verbaut sein muss.

Noch ein paar Details zur Kamera:
Im Lieferumfang der Kamera befinden sich folgende zusätzlichen Teile (neben Objektiv & Body):

  • Akku NP-FM500H
  • Netzteil BC-VM10
  • Videokabel
  • USB-Kabel
  • Halsriemen

Ich bin gerne in den Abendstunden oder in Gebäuden unterwegs und mache die Bilder gerne ohne Blitz, da dieser die Stimmung verändert. Daher reichte mir die Lichtstärke des Kitobjektivs SAL1870 (Maximale Blende: 3,5-5,6) nicht ganz 😉 Daher habe ich mich nach diversen Objektiven umgesehen und dann das Tamron 17-50/2,8 gekauft.

Veröffentlicht von

Uli

IT-Nerd und Admin

14 Gedanken zu „Review Sony DSLR-A200“

    1. Dann würde ich eher noch auf A550 oder A700 wechseln, die haben die schöneren Displays. Die A230 (Nachfolger der A200) bekommt man aber derzeit für 300 Euro, die anderen kosten deutlich mehr 😉

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